Ende August fanden die diesjährigen Deutschen Einzelmeisterschaften der U18/U20 im schönen Donaustadion in Ulm statt. Mit dabei Michelle Frank (U18) vom FC Aschheim, die sowohl in ihrer Paradedisziplin, den 100m Hürden als auch über die 100m an den Start ging.

Bei den 100m Hürden gewann Michelle ihren Vorlauf in starken 14.04s bei leichtem Gegenwind – die sechstschnellste Zeit im gesamten Teilnehmerfeld. Im Zwischenlauf stand das Glück dann leider gar nicht mehr auf ihrer Seite. Sie blieb an einer Hürde hängen, kam ins Straucheln und dadurch komplett aus dem Rhythmus. Damit war er unglücklicherweise vorbei, der Traum von der Endlaufteilnahme. Die 100m sprintete Michelle am nächsten Tag in 12.52s, womit sie sehr nah an ihrer Bestleistung herankam. Haarscharf verfehlte sie damit um nur 0.02s den Zwischenlauf. 

Nun stand erstmal eine Woche Urlaub für Michelle auf dem Programm.

Zwei Wochen später waren dann Mitte August die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der U18/U20, die ebenfalls im Donaustadion stattfanden. In entspannter Atmosphäre (leider aber auch sehr viel weniger Zuschauer) konnte Michelle noch einmal ihr Allround-Talent unter Beweis stellen. Am ersten Tag startete sie mit 14.15s (der zweitschnellsten Zeit!) über die Hürden in den Tag, schaffte anschließend einen sauberen Sprung über 1.51m im Hochsprung, erzielte eine Weite von 10.43m im Kugelstoßen und sprintete zum Tagesabschluss 12.62s über die 100m. Mit diesen Werten übertraf sie in jeder Disziplin die Leistungen in den 2019 absolvierten Siebenkämpfen. Motiviert startete Michelle in den zweiten Tag, wobei sie mit ihrer Weite von 5.35m nicht ganz zufrieden war. Im Speerwurf erreichte sie diesmal 33.08m, was allerdings eine Differenz von guten 3m gegenüber ihrer Bestleistung darstellt und ebenfalls nicht zu Zufriedenheit führte. Den abschließenden 800m Lauf ging Michelle überaus engagiert an und konnte das sehr schnelle Tempo in der zweiten Runde leider nicht mehr halten. Am Ende stoppte die Zeit bei guten 2:30.86, wodurch sie sich mit 4858 Punkten (Bestleistung) auf den 15. Rang in der starken Konkurrenz vorschieben konnte. 

Ein Saisonabschluss, der sich auf jeden Fall sehen lassen kann!

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